Crossout

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Crossout im Test – Wenn Panzer und Autos sich paaren

Heisse Gefechte im Crossout Action-MMO

Wenn sich die Rostlauben gegenseitig die Front zerdonnern, ist es Crossout!

Man nehme ein paar Blechteile, ein bisschen Draht, eine Wumme und ein Auto – fertig ist unsere Blechschüssel mit der wir durch das kleine Schlachtfeld rollen. Den ersten Gegner den wir sehen, dem nageln wir auch schon unseren Schrot in die Schüssel. Die Kiste fängt an zu qualmen. Wer in Crossout nach einem Mix aus Autorennen und Geballer sucht, ist hier genau richtig!

Erst Rost, dann Bronze

 Crossout legt ein ziemlich geiles Spielprinzip an den Tag – Wir bauen uns aus Schrott, Waffen und Draht unser eigenes Kampffahrzeug zusammen und fahren damit durch die zur Zeit eher kleinen Maps und machen unsere Gegner im PVP-Teamgefecht platt. Bei Lust und Laune spielen wir auch mal Jeder gegen Jeden und nageln unseren Schrott oder unsere Kugeln in jede Front die uns begegnet. Als kleines nebenbei gibt es auch so kleine Mini-Spiele wie Lastwagen eskortieren oder eine Basis beschützen. Dabei hauen wir auch vereinzelte KI-Gegner aus dem Sichtfeld. Was das angeht, ist Crossout schon ziemlich gut auf Spielspass und Abwechslung ausgelegt.

Als „Starter-Karre“ haben wir ein kleines Lachhaftes Stück Blech mit zwei mickrigen MG’s auf dem Dach. Das mögen manche Spieler schon aus diversen Spielen wie World of Tanks oder War Thunder kennen. Daraufhin kommen wir in unser ersten Gefecht, allerdings nicht gegen andere Spieler. Wie jetzt? Ja so ist es. Das muss nicht schlecht sein für den Lernprozess aber Wir müssen uns anfangs mit kleinen KI-Bots abgeben die mitunter ziemlich dämlich sind. Bis zum dritten Level wird es auch so bleiben. Die kleinen Maschinen schalten sich zum Teil selbst aus und stehen dumm rum, was unseren Lern und Spassfaktor echt ein wenig in den Keller rückt aber ein bisschen Schwund ist immer.

Level-UP im Sturmschritt

Haben wir unser drittes Level und etliche KI-Bots geschafft, können wir uns endlich gegen andere menschliche Spieler messen. Die haben schon einiges mehr drauf als die kleinen Racker von eben aber man merkt, dass viele auch sehr neu sind und ihre Fahrzeuge nicht ganz im Griff haben. Der Spass ist hier aber deutlich mehr zu spüren und lässt uns gespannt spielen und messen.  Allerdings haben wir nicht viel Teamplay-Gelegenheiten spüren können, da auch viele russiche oder englische Spieler unterwegs sind. Wer auf deutsches Geplauder wert legt, der muss aktuell noch etwas zurückstecken. Spass macht es trotzdem.

Damit wir unsere Erfolge auch ordentlich zu Tage bringen können, müssen wir uns mit den gewonnen Matches ein paar neue Teile und Waffen einbauen lassen. Wir wollen doch nicht ewig mit der kleinen Schüssel durch die Gegend gurken. Einfach ist dies aber nicht, denn wollen wir neue epische Waffen oder Rüstteile zusammenstellen benötigen wir dafür echt viele Einheiten Draht(400-800).

Crossout - Action-MMO

So mancher Kessel ist gefundenes Fressen für unseren Stahljeep

In Crossout nur PVE wenn ihr auch PVP spielt!

In jeder Mission habt ihr mal hier und dort etwa 15 bis 20 Einheiten Draht. Das hört sich nicht viel an, ist es auch nicht! Dann kommt es auch noch darauf an ob es in dieser Mission, die wir wählen, überhaupt diesen Rohstoff gibt. Kupfer und andere Bauteile werden auch benötigt um sich schicke neue Items zu erstellen. Im Punkt Crafting ist Crossout vielseitig angelegt und lässt hier so gut wie keine Wünsche offen, jedoch sind die Kosten ziemlich makaber!

Diese Rohstoffe erhalten wir aber nur in PvE-Missionen. PvE-Missionen dürfen wir aber nur spielen, wenn wir auch genügend Benzin haben. Benzin gibt es aber nur in PvP-Gefechten! Die Entwickler verfolgen damit eine gewitzte Strategie, denn Sie wollen das wir uns auf dem Marktplatz wiederfinden.

Crossout Marktplatz(Pay-to-Win?)

Wer kein Bock hat mit der billigen Schüssel zu craften, der kann am Spielermarktplatz seine Items lassen. Der ist wie ein Handelsmarkt, den man von vielen typischen MMO-Games kennt. Hier könnt ihr eure Sachen wie Benzin, Draht oder nicht benötigte Waffen und Bauteile verkaufen und ihr habt die Währung für den Markt. Wer natürlich schnell an Masse zulegen möchte, der kann natürlich auch sein Portmonnaie zücken und seine Scheine dort lassen. Uns war das allerdings zu teuer. Denn so eine Waffe die ordentlich Bumms hat kostet auch schonmal gut 10 bis 30 Euronen.

Zudem könnt Ihr euch auch gegen ordentlich Kohle fertige Bastelfahrzeuge kaufen. Das Teuerste kostet um die 50 Euro! Nicht grade der beste Preis aber halb so wild. Das PvP-Matchmaking zieht uns nämlich in Matches gegen Spieler rein, die Equip-mäßig gleichgestellt sind. Matchmaking-Frust alla League of Legends ist da also ganz weit entfernt!

Matchmaking und Spielbalance kann sich sehen lassen

Wenn wir uns nicht so weit mit dem Fahrzeug fortentwickelt haben, ist das halb so wild. Das Matchmaking-System ist hier ziemlich gut ausgebildet und setzt uns nur gegen gleichgesinnte Spieler aufs Feld. Wenn wir aber ne extreme Monsterkarre fahren, kommen uns aber auch genau solche vors Rohr. Crossout sorgt dafür, dass sich hier kein Frust über zu starke Schwankungen bemerkbar macht.

Grafik- und Datentechnisch ok

Crossout - Spielmap

Technisch ok aber auf grafische Texturen und Extras wird hier verzichtet

Mit nur 2,5 GB Speicherkapazität ist Crossout im gesunden Mittelfeld unterwegs, denn grafisch ist es zwar ok aber nichts für „Grafik-Geile“(wie ich einer bin). Designtechnisch ist es zwar nicht schlecht gemacht aber wirkt dennoch platt und öde. Die Server haben so einige Probleme und wirken instabil wenn mal zuviel los ist. Es kann durchaus passieren, dass wir mal aus dem Match gezogen werden, da die Lagspitzen zu hoch sind und auch nicht wieder reinkommen.  Wer Crossout dennoch geniessen und zocken will, muss aktuell noch ein wenig Frustspeck mitbringen!

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Positiv

  • 2,5 GB bescheidener Speicher
  • Gutes Balancing und Matchmakingsystem
  • Hoher Spassfaktor im PvP-Modus

Negativ

  • Grafisch nicht ganz einwandfrei
  • Mehrere Lagspitzen
  • ziemlich kleine Maps
6/10

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